
Nachdem wir die neue Saison mit zwei spannenden Konzerten und Werken für Ensemble, Elektronik, Turntables, Visuals, Film, Live-Video (Jorge Sánchez-Chiong, Germán Toro-Pérez, Daniel de la Cuesta, José Luis Campana & Octavio Lopez) bei den Klangspuren Schwaz (19.09.) und Festival Transart (20.09.) eröffnet haben, setzen wir sie in Wien mit einem Portrait des jungen österreichischen Komponisten Bernhard Gander bei Wien Modern fort (18.11.2009, 21h Fluc Wanne). Wien Modern widmet Bernhard Gander ein Portrait mit mehreren Konzerten (Details unter www.wienmodern.at ).
„Bernhard Gander über das Ziel seines Komponierens: «Geschichten erzählen, Spannungen erzeugen». Comic-Helden, Wiener Szenelokale, Erotik-Bunnies oder Alltagserfahrungen wie die eigene Wohnungsrenovierung dienen ihm als Inspirationsquellen. Keine ästhetischen Dünkel oder Bildungsbarrieren hindern Bernhard Gander daran, sich von Black Metal oder B-Movies anregen zu lassen. Wer allerdings Musik erwartet, die direkt der Popkultur entstammt, wird enttäuscht – und zwar durchaus im positiven Sinne. Alles wird transformiert, umgedeutet, kompositorisch angeeignet. So entsteht eine Musik, die unerhört, anarchisch und höchst eigenständig ist.
Bernhard Gander, geboren 1969 in Lienz/Osttirol, studierte Klavier und Tonsatz am Tiroler Landeskonservatorium und Komposition bei Beat Furrer an der Musikhochschule Graz. Es folgten ein Studienaufenthalt im Studio UPIC/Paris bei Julio Estrada und Curtis Roads und ein Arbeitsaufenthalt am Schweizerischen Zentrum für Computermusik in Zürich. Mit dem Erste-Bank-Kompositionsauftrag im Rahmen von Wien Modern 2006, Auftragsarbeiten für das Klangforum Wien sowie Festivaleinladungen hat Gander in letzter Zeit auf sich aufmerksam gemacht.“ (aus http://www.wienmodern.at/Home/2009/THEMEN/BernhardGander.aspx )
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